10-jähriges Jubiläum des „Owacht“-Vereins zur Förderung der Präventionsarbeit im Landkreis Freising e.V.

Am 27. November 2019 fand die jährlich stattfindende Mitgliederversammlung des Vereins „Owacht“ in der Orangerie in Freising statt und durfte sich über sein 10jähriges Bestehen freuen. Der Verein zur Förderung der Präventionsarbeit im Landkreis Freising e.V. wurde im Dezember 2009 durch Jugendbeamte der Polizei, Lehrkräfte und Vertreter der Jugendsozialarbeit an Schulen im Landratsamt gegründet. Die Vorstände Walter Schollerer von der Kripo Erding und Sabrina Dietrich vom Gesundheitsamt Freising blicken auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und eine vielfältig geschaffene Angebotspalette des Vereins zurück.

Mit Präventionsprojekten an Schulen wie die Ausbildung von Schulbusbegleitern, sowie  „zammgrauft“ zur Förderung der Zivilcourage oder „aufgschaut“ zur Stärkung von Selbstbehauptung und Zivilcourage bei Schülerinnen und Schülern in Grund- und weiterführenden Schulen hatte sich der Verein seit seiner Gründung bereits im Landkreis einen Namen gemacht. Später kam das Sucht- und Drogenprojekt „sauba bleim“ und „sei gscheit“ zur Förderung der Medienkompetenz hinzu. Darüber hinaus wurden auf Anfrage Vorträge und Elternabende an Schulen zu verschiedenen Themengebieten abgehalten. In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Freising und Prop e.V. weitete die Polizeiinspektion Freising und die Kripo Erding sein präventives Angebot noch aus. Es werden nun auch Peer-Projekte (eine „Peer-Group“ nennt man eine Gruppe von Gleichaltrigen) wie die „Net-Piloten“ zur Förderung einer verantwortungsbewussten Computer- und Internetnutzung und die „Medienscouts“ angeboten, mit welchem man die Medienkompetenz der Zielgruppe in diverser Form stärken möchte.

Zusätzlich zur Projektarbeit in den Schulklassen fokussiert sich das Präventionsteam vermehrt auf die Fortbildung von Multiplikatoren im Landkreis Freising, Erding und Ebersberg. Lehrkräfte, Jugendsozialarbeiter an Schulen (JaS) und interessierte Fachkräfte werden inhaltlich im Rahmen von ein- bis zweitägigen Veranstaltungen zu den verschiedenen Projekten geschult, um eigenständig, kontinuierlich und nachhaltig
gewalt- oder suchtpräventive Angebote in ihren Schulen und in der Jugendarbeit durchführen zu können.

Zu guter Letzt werden durch den Verein Schülerinnen und Schüler, die sich im Landkreis Freising durch besonderes Zivilcourage-Verhalten verdient gemacht haben, mit Urkunden und kleinen Präsenten geehrt. Solch ein Verhalten soll in der Öffentlichkeit honoriert werden und aufzeigen, dass junge Menschen verantwortungsbewusste Mitglieder in unserer Gesellschaft sind und zum Wohl des Gemeinwesens beitragen können. Sollten Sie Schülerinnen und Schüler kennen, die sich mit Mut für andere Menschen eingesetzt und/oder gegen Unrecht und Gewalt engagiert haben, so können Sie diese gerne für eine Ehrung durch den Verein und sogar für einen Zivilcouragepreis vorschlagen!.

Da die zu Verfügung stehenden öffentlichen Mittel knapp sind, um nachhaltige Präventionsarbeit in unserem Landkreis Freising zu betreiben, sind alle Bürger/innen und Unternehmen dazu eingeladen, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten für die Arbeit des „Owacht“-Vereins zu engagieren. Bei weiterem Interesse an den Angeboten des Vereins oder wenn Sie etwas spenden möchten, können Sie sich über die Homepage www.fs-owacht.de informieren.

neue geplante Multiplikatorenschulungen für Lehrkräfte

2020: 20.01 u. 21.01.2020 zammgrauft in Freising (wenige Restplätze) 22.01. und 23.01.2020 in Freising (wenige Restplätze) 11.02. und 12.02.2020 "aufgschaut" in Freising oder Erding (über den Ort wird je nach Anmeldungen entschieden).

die Beschreibungen der Fortbildungen finden Sie unter der Rubrik "Projekte'"

Anmeldungen per E-Mail erwünscht!

Zivilcouragepreis - Jetzt bewerben

Der Verein „Owacht- Verein zur Förderung der Präventionsarbeit im Landkreis Freising e.V." hat sich zum Ziel gemacht, sowohl Präventionsprojekte an Schulen zu fördern und durchzuführen, Kurse, Seminare und Vorträge zur Weiterbildung von Lehrkräften zu etablieren als auch Schülerinnen und Schüler zu ehren, die sich durch Zivilcourage verdient gemacht haben.

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